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Altar St. Anton am Flugfeld

2012-2013

Angrenzend an das Flugfeld Wiener Neustadt, auf dem die frühen, filigranen Flieger aus Sperrholz und leichter Bespannung gestartet wurden, entstanden nach dem Ersten Weltkrieg zahlreiche Wohnbauten. Daher wurde das aufgelassene Heizhaus der Kaserne zu einer Kirche umgebaut, welche 1934 eingeweiht und in den 60-er Jahren modernisiert wurde. Der an sich schlichte Sakralraum wurde nun neuerlich zeitgemäß adaptiert, vor allem neu möbliert.

Drei grundsätzliche Themen sind die Basis für den Entwurf:

- In der Gestaltung der Bänke sollte sich das Thema der filigranen Holzkonstruktion (wie in den historischen Flugobjekten) wiederfinden, welche gleichzeitig für die gewünschte Leichtigkeit im Raum sorgen sollte.
- Altar und Ambo, welche in der Messe eine Dualität einzugehen haben, sollten gleich behandelt werden. Holz in verschiedenen Arten, Farben, Größen, gleichförmig der Verschiedenartigkeit der Menschen, welche die Basis für die Kirche bilden, ist hier das gestalterische Prinzip.
- Das neue Altarbild, eine großformatige Arbeit des Künstlers Christoph Luger, sollte Transzendenz, Mystik und Spiritualität vermitteln, ohne der traditionellen Form der bildhaften Darstellung zu folgen.

Mitarbeiter

Thomas Vielnascher

Foto
Gerhard Lindner

 

Standort

Wiener Neustadt, Flugfeldgürtel 17

Bauherr

Erzdiözese Wien